Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Die OZ sucht einen Namen für den Usedom-Elch

Bansin Die OZ sucht einen Namen für den Usedom-Elch

Leser können Vorschläge einreichen und wählen / Tier gestern wieder gesichtet

Bansin. Neuester Schnappschuss vom Usedomer Elch: Gestern Vormittag zeigte sich das Tier in der Maxim-Gorki-Straße in Bansin. Strandkorbvermieterin Madlen Kunze fotografierte den Elch, dessen Geschlecht bisher unbekannt ist. Vergangenen Dienstag entdeckten Anwohner das Tier, das zur größten heute noch vorkommenden Art der Hirsche gehört, erstmals in Ahlbeck. Nach Ansicht von Experten könnte es aus Polen eingewandert sein. Von dort kamen in den letzten Jahren immer wieder Elche nach Deutschland. Auf Facebook tauschen Nutzer ihre Eindrücke und Vermutungen, wie etwa zu Geschlecht und möglicher Herkunft aus.

Kerstin Kessy schreibt: „Da er oder sie noch ziemlich klein aussieht, vermute ich mal, dass es ein Jungelch auf Wanderschaft ist. Die werden genauso flügge wie Menschenkinder, sind aber Einzelgänger.“ Sie hoffe indes, dass kein Jäger oder Autofahrer auf eine Trophäe aus sei. Und weiter: „Wir sollten uns doch glücklich schätzen, dass die Natur wieder in Ordnung kommt und auch Elch, Wolf, Robbe wieder ihren Weg nach MV gefunden haben.“

Maria Motzygemba glaubt anhand der Video- und Fotoaufnahmen, die in den letzten Tagen im Internet und der OZ veröffentlicht wurden, dass es sich um „eine Elchkuh“ handeln könnte. Wolfgang Ende bezeichnet den Elch als „Einwanderer“ und heißt ihn willkommen. Zahlreiche Facebook-Nutzer verbindet in ihren Kommentaren die Hoffnung, dass das Tier nicht zu Schaden kommt. So äußert Petra Schmelzer die Bitte, den Elch „nicht zu jagen und mehr“. Doris Lembke sagt, es sei fatal, wenn es jemanden in MV gebe, der sich durch die Anwesenheit des Tieres gestört fühle. Ines Krassow : „Ich wünsche dem kleinen Elch alles Gute und viel Spaß in unserem Land.“

Anke Kummer meint auf den Bildern entdeckt zu haben, dass das Tier „sehr mager“ aussehe. Doreen Narewski findet: „Das ist so ein schönes stolzes Tierchen.“

Robert Hanusch stellt sich vor, wie es ist, „wenn dir der Elch auf der Straße begegnet“. In diesem Fall, erklärt Ingo Söllig , Tierinspektor im Rostocker Zoo, solle er nicht gefüttert werden. Stattdessen sollte man das zuständige Forstamt informieren. Nach Ansicht von Söllig könnte der Elch zwei bis drei Jahre alt sein. Bekannt ist, dass vor allem Jungbullen auf der Suche nach einem eigenen Revier auf Wanderschaft gehen. Der Kommentar von Nico Wissel dazu: „Selbst die Tiere wissen, wo es schön ist.“

So läuft die Namenswahl

Die OZ möchte von Ihnen, liebe Leser, wissen, welcher Name der beste für den Usedom-Elch ist. Schicken Sie uns Ihre Vorschläge bis morgen 11 Uhr an: leserreporter @ostsee-zeitung.de oder OSTSEE-ZEITUNG, Richard-Wagner-Straße 1a, 18057 Rostock. Sie können die Vorschläge auch online abgeben unter www.ostsee-zeitung.de/umfragen.

Eine OZ-Jury wählt dann aus allen Einsendungen die fünf besten Vorschläge aus und stellt diese zur Online-Abstimmung. Bis Freitag 14 Uhr haben Sie die Möglichkeit, den Sieger-Namen zu küren.

Juliane Lange

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Herrenschlösser und Fähren
Auf zwei Rädern um den Chiemsee - wie hier bei Seebruck erkunden viele Touristen das „Bayerische Meer“ gerne vom Fahrradsattel aus.

Die größte Attraktion am Chiemsee ist nur mit dem Boot erreichbar: die Herreninsel mit Bayerns Antwort auf Schloss Versailles. Manche Touristen schauen sich außer dieser Märchenwelt von Ludwig II. nichts weiter an. Ein Fehler - wie jeder merkt, der den See einmal umrundet.

mehr
Mehr aus Kommentar
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.