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Die akute Bedrohung

Atomwaffen Die akute Bedrohung

Von Stefan Koch

Schmutzige Bomben und Atomwaffen in unsicheren Händen zählen wohl zu den größten Gefahren der Gegenwart. Es ist das Verdienst von Barack Obama, dieses Thema auf die Tagesordnung zu setzen.

Sicher: Aus den großen Worten des US-Präsidenten in Prag 2009, schnell eine atomwaffenfreie Welt zu schaffen, ist nicht viel geworden. Aber das Nichterreichen der Vision heißt nicht, dass sich das Bemühen nicht lohnt. Große Mengen an hoch angereichertem Uran wurden in den vergangenen Jahren in Sicherheit gebracht, diverse Länder lösten ihre Bestände auf. Die Zahl der Regierungen wächst, die die Gefahr erkennen, die aus dem unübersichtlichen Umgang mit Nuklearmaterial erwächst.

Beispiel Belgien: Das Durcheinander an behördlichen Zuständigkeiten erschien bereits vor den Anschlägen in Brüssel als Sicherheitsrisiko. Nun haben offenbar auch gewaltbereite Islamisten dieses Leck entdeckt. Die Konferenz in Washington hat sich allein schon dann ausgezahlt, wenn der Druck auf die belgische Regierung wächst, das Problem nicht länger zu vertagen.

OZ

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