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Die letzte Post

Wahl-Briefe von der NPD Die letzte Post

Von Gerald Kleine Wördemann

Diese Wahlkampf-Aktion dürfte ein Schlag ins Wasser sein: Zehntausende Männer und Frauen, größtenteils im Rentenalter, bekamen dieser Tage Post von der rechtsextremen NPD, mit ihrem Namen auf dem Umschlag. Die meisten Empfänger werden eher irritiert als mit Zustimmung reagiert haben. Wer freut sich schon, wenn ihm Adolf Hitlers geistige Erben persönlich schreiben?

Die halbherzig gemachte Aktion – im Brief steckten statt eines Anschreibens nur anonyme Flyer – zeigt das Dilemma der NPD, die offenbar jeden verfügbaren Cent in den Landtagswahlkampf in MV steckt.

In manchen Dörfern hat sie die Wahl schon gewonnen, jedenfalls was die Zahl der Plakate angeht. In den Umfragen rutschte sie dagegen zuletzt von vier auf drei Prozent ab. Kommt sie nicht über die fünf Prozent, ist die NPD in keinem Landtag mehr vertreten. Zusätzlich droht ihr das Verbot.

Wie es auch ausgeht – in gut zwei Wochen ist der Spuk vorbei, die Plakate werden abgehängt. Und die Chancen stehen gut, dass dies die letzten Briefe von der NPD waren.

OZ

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