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Die machen ordentlich Dampf

Die machen ordentlich Dampf

Irgendwie hat man das doch heimlich immer gedacht, wenn man Omis mit grün oder bläulich gefärbter Ondulationsfrisur gesehen hat, die sich über Punks in zerrissenen ...

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Die Steampunks Perpetua Emmeline Pankhurst (v. l.), Kühlwalda Raghnid von Wallershausen und Kunibert von Bähmen.

Quelle: Friso Gentsch/dpa

Irgendwie hat man das doch heimlich immer gedacht, wenn man Omis mit grün oder bläulich gefärbter Ondulationsfrisur gesehen hat, die sich über Punks in zerrissenen Strapsen, Lederstiefeln und Sicherheitsnadeln in Körperöffnungen aufgeregt haben: „So weit seid ihr optisch doch gar nicht auseinander . . .“

Nun hat das einer zum Festival-Motto gemacht. Steampunk heißt das, und die Szene trifft sich in Osnabrück rund ums Museum Industriekultur. Wobei sich diese Fans schräger Kostüme in noch fernere Zeiten zurückbeamen. Ins viktorianische Zeitalter. Eine Epoche der Blüte von Industrie und Erfindungen, der revolutionären Umbrüche, des Freigeists im Denken und Kleiden. Und wenn man genau hinsieht, in der Tat, die modischen Vorläufer des 80er-Jahre-Punks in Chic. 400 Steampunk-Fans kamen am Wochenende zum Festival nach Osnabrück. „Steam“ (Engl. „Dampf“) steht für Viktorianismus mit Dampfmaschine, Jules Verne- und H. G. Wells-Romantik und Punk für künstlerische Freiheit. „Steampunk ist eine Subkultur und ein Lebensstil“ sagt Veranstalter Marc Mense. Vorgelebt werden skurrile Maschinen, viktorianische Mode und Verrücktheiten des englischen Bürgerstils — also jene Dinge, gegen die sich Punker mal angezogen haben. Am Ende fügt sich halt alles wieder aneinander.

-mym-

OZ

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