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Drei Fragezeichen

Jülich und die Terroristen Drei Fragezeichen

Von Matthias Koch

Wer sich dem Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages nähert, gerät in eine zwielichtige Zwischenwelt. Alles ist überwölbt von Geheimniskrämerei.

 

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Im Spiel der Gewalten müssen Regeln eingehalten werden. Es darf nicht sein, dass ein Verfassungsschutzpräsident, an Innenministerium und Kanzleramt vorbei, mit spektakulären Sonderinformationen auf einzelne Abgeordnete zugeht. Natürlich könnten ihn verschiedene Motive dazu verführen. Man könnte drei Fragezeichen setzen: Wollte Hans-Georg Maaßen in Sachen Jülich-Abdeslam-Connection Abgeordnete einfach nur beeindrucken? Wollte er ihnen ein interessantes Detail nennen, um im Gegenzug Wohlwollen an anderer Stelle zu bekommen? Oder wollte er, wie bei einem Fahrradschlauch unter Wasser, mit einer Art Dichtetest prüfen, wo das vertrauliche System Löcher hat?

Der Verfassungsschutzchef kann, klarer Fall, eine Debatte über Fragen dieser Art gar nicht zulassen. Die Sache wird also nach dem schlichten Motto abgehandelt, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

OZ

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