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Endlich Hoffnung

Abzug aus Syrien Endlich Hoffnung

Man mochte die guten Nachrichten vom gestrigen Tag kaum glauben: Russland will einen großen Teil seiner Truppen aus Syrien zurückziehen. Die Friedensgespräche am Genfer See beginnen.

Man mochte die guten Nachrichten vom gestrigen Tag kaum glauben: Russland will einen großen Teil seiner Truppen aus Syrien zurückziehen. Die Friedensgespräche am Genfer See beginnen. Und die Waffenruhe scheint, vorerst jedenfalls, zu halten. Wenn es dabei bleibt, ist jetzt der lang ersehnte weltpolitische Wendepunkt erreicht — nach fünf Jahren Krieg und mehr als 250 000 Toten.

Die eigentlich maßgeblichen Schritte zum Frieden stehen noch bevor. Noch vermag niemand zu sagen, wie die Anhänger des alten syrischen Regimes und die zahlreichen, schwer bewaffneten Oppositionsgruppen jemals wieder miteinander im gleichen Staat leben sollen.

Und doch gibt es Gründe für neue Hoffnung. Russlands Politik hat sich gewandelt. Dem Kreml kommt es offenbar nicht mehr darauf an, Diktator Baschar al-Assad dauerhaft im Amt zu halten. Und die USA schwenken auf eine Linie ein, die seit langem von deutschen Diplomaten gefordert wird. Damit wächst die Chance, dass Europa den syrischen Flüchtlingen bald eine neue Perspektive bieten kann.

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OZ

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Von Udo Harms

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