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Etikettenschwindel

Betrug beim Stromverbrauch Etikettenschwindel

Von Jens Burmeister

Eigentlich kennt die EU-Kommission keine Gnade, wenn es um die Energieeffizienz in unseren Privathaushalten geht: Neue Staubsauger werden wattgemindert, Warmhalteplatten von Kaffeemaschinen zeitlich ausgebremst und die gute alte Glühbirne aussortiert. Wasserkocher, Haartrockner und Toaster will sich Brüssel als Nächstes vorknöpfen.

Schon jetzt tragen fast alle Elektrogeräte ein Energielabel, wobei das satte Grün der Klasse „A+++“ einen sparsamen Verbrauch, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit suggeriert. Oder besser vorgaukelt?

Richtig gelesen! Denn eine Studie fand jetzt heraus, dass fast jedes fünfte getestete Gerät mehr Energie verbraucht als ausgewiesen.

Dabei hat der Etikettenschwindel seit Jahren Methode. Geduldete Fehlertoleranzen schlagen die Konzerne routinemäßig bei ihren Messungen drauf. Die politische Ferkelei dabei: Brüssel weiß das und steuert mit EU- weiten, regelmäßigen und unabhängigen Tests keineswegs dagegen. Die Zulassungsverfahren sind also dringend reparaturbedürftig. Bis dahin zahlt der betrogene Verbraucher drauf.

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OZ

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