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Fairer Ausgleich

Debatte um Tourismusabgabe Fairer Ausgleich

Von Axel Büssem

Der Tourismus spült jetzt in der Ferienzeit wieder viele Millionen Euro an die Ostseestrände. Gleichzeitig verursacht die Infrastruktur, die nötig ist, damit sich Urlauber hier wohlfühlen, Millionenkosten. Da scheint es logisch, einen fairen Ausgleich zu schaffen: Es dürfen nicht die einen nur profitieren und die anderen nur dafür bezahlen. Eine allgemeine Tourismusabgabe für alle, die vom Urlauber leben, scheint da für manche die beste Lösung.

Tatsächlich ist es kaum nachvollziehbar, dass Kurorte eine solche Abgabe unter anderem Namen bereits erheben dürfen, „normale“ Urlaubsorte aber nicht – zumal Kurorte durch ihre Lage und das gute Klima ohnehin schon oft im Vorteil sind.

Sollte eine solche Abgabe kommen, darf sie aber nicht so hoch sein, dass sie einen Wettbewerbsnachteil darstellt. Die Konkurrenz, etwa in Polen, schläft nicht, und MV ist schon lange kein Billigurlaubsland mehr. Auch die Kommunen dürfen sich daran nicht gesundstoßen, denn das wäre wiederum unfair gegenüber den Gemeinden, die touristisch nicht so günstig gelegen sind.

OZ

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