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Fast freie Fahrt

Staus in Mecklenburg-Vorpommern Fast freie Fahrt

Neulich, eine entspannte Autobahnfahrt nach Rostock: Das Autoradio dudelt, der Verkehrsfunk meldet: Die A 1 bei Hamburg dicht, 14 Kilometer Stau, bei Lübeck fünf ...

Neulich, eine entspannte Autobahnfahrt nach Rostock: Das Autoradio dudelt, der Verkehrsfunk meldet: Die A 1 bei Hamburg dicht, 14 Kilometer Stau, bei Lübeck fünf Kilometer; auf der A 7 Richtung Flensburg steht der Verkehr auf zwölf Kilometern Länge. Und so weiter. Und in Mecklenburg-Vorpommern? Nichts. Freie Fahrt zwischen weiten Feldern und Wäldern.

Aber auch hierzulande geht manchmal gar nichts mehr, nicht nur rings um die A 19-Dauerbaustelle Petersdorfer Brücke. Rügen, Usedom – vor allem wenn der Urlauberverkehr rollt, oder im Rostocker Berufsverkehr dehnt sich die Lenkrad-Finger-Tippelzeit schier ins Endlose.

Dennoch: Die Gefahr, im nervtötenden Stau stecken zu bleiben, ist in MV deutlich geringer als in jedem anderen Bundesland. Logisch: Im Nordosten gibt es viel weniger Menschen und Autos (außer in der Hochsaison vielleicht), als in Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet, Berlin oder Hamburg. Bei einem solchen Ranking, wie dem der stauanfälligsten Bundesländer, ist es doch mal schön, auf dem hintersten Platz zu landen. Oder auf dem ersten Platz, je nachdem, wie man die Tabelle dreht. Und das zeigt: Es hat eben auch Vorteile, in der Provinz zu leben.

OZ

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Grevesmühlen
Mehr als 1000 Besucher wollten sich auch das 5. Schau-Oldtimer-Pflügen auf einem Acker in der Nähe von Meierstorf bei Plüschow nicht entgehen lassen. Mehr als 50 Teilnehmer fanden auch in diesem Jahr wieder den Weg hierher. „Ich denke, die große Nachfrage kommt daher, weil bei uns jeder pflügen und grubbern kann wie er will. Es gibt keine Sieger, sondern nur Spaß an der Freud’“, erklärte Ulf Nienkarken, Vorsitzender des Dorfclubs Plüschow, der diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und der Feuerwehr seit fünf Jahren auf die Beine stellt. „Der Erfolg gibt uns Recht. Wir hätten nie gedacht, dass hier mal so viel los sein wird“, sagte Nienkarken.

Torge Brede aus Grevesmühlen über seinen Job zwischen Stall und Acker

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