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Feiger Angriff

Brandanschlag auf Kuders Haus Feiger Angriff

Von Kerstin Schröder

Wer zurzeit die Polizeinachrichten liest, bekommt ein düsteres Bild von Mecklenburg-Vorpommern: nächtliche Brandanschläge, zerstochene Autoreifen, zerfetzte Plakate. Der Wahlkampf befindet sich in der heißen, hässlichen Phase.

Neu sind Gewalt und Vandalismus vor Wahlen nicht. Doch beides nimmt zu. Umso erschreckender ist die Aufklärungsquote. Die ist seit Jahren äußerst gering. Deshalb werden auch nur die wenigsten Taten angezeigt. Viele Angreifer kommen ungeschoren davon. Dabei sollten sie mit allen erdenklichen Mitteln verfolgt werden. Denn in einer Demokratie gilt nicht das Recht des Stärkeren.

Niemand darf mit Gewalt eingeschüchtert werden.

Leider sind die Angreifer zu feige für Debatten von Angesicht zu Angesicht. Stattdessen schleichen sie sich im Dunkeln an, werfen Steine, Buttersäure und Brandsätze – wie auf das Haus von Ministerin Uta-Maria Kuder. Einigen Opfern mögen sie damit Angst einflößen. Doch politisch verändern sie damit nichts. Das kann man nur mit Worten, indem man streitet, sich austauscht und zusammen eine Lösung findet.

OZ

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