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Für freie Wahl

Lange Schulwege Für freie Wahl

Von Frank Pubantz

Viele Kinder im Land müssen lange Wege bis zur Schule zurückgelegen. Das sorgt für Überlastung, Frust, vielleicht sogar schlechtere Leistungen. Es ist nicht leicht in einem Flächenland, den Spagat zu schaffen zwischen qualitativ hochwertiger Bildung und möglichst vielen Standorten. Natürlich ist es nicht hinnehmbar, wenn Knirpse eine Stunde oder länger im Bus sitzen, um überhaupt erst mal bis zum Lehrer zu gelangen. Die Alternative für Menschen, die auf dem Dorf leben, könnte Wahlfreiheit lauten. Heißt: Jeder bringt sein Kind da hin, wo er es für richtig hält, auch an Schulen freier Träger. Wenn dann Schulstandorte schließen müssten, läge das am veränderten Bedarf.

So gemütlich kleine Schulen in jedem Dorf sein mögen; den Anforderungen einer modernen Leistungsgesellschaft werden sie nicht mehr gerecht. Ein Lehrer für alle — das war einmal. Schulanforderungen sind gestiegen. Landkreise und Kommunen müssen aber Lösungen für die viel zu langen Wege finden. Eine könnte sein: finanzielle Anreize für Eltern, die den Transport ihres Kindes zur Schule selbst organisieren.

OZ

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