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Gefahr unterschätzt

Polizeiboote drohen auszufallen Gefahr unterschätzt

Von Andreas Meyer

Genau 2389 Kilometer misst Deutschlands längste Grenze – die Seegrenze. Doch ausgerechnet um deren Sicherheit gibt es Streit. Um das riesige Seegebiet auf Nord- und Ostsee zu überwachen, stehen der Bundespolizei gerade mal sechs Schiffe zur Verfügung. Und drei davon drohen nun auch noch auszufallen. Dass Politik und Polizei der Ostsee jahrelang zu wenig Bedeutung zugemessen haben, könnte sich bitter rächen.

Piraten gibt es vor der Küste von MV zwar nicht und auch Schleuser operieren nur selten in hiesigen Gewässern. Dennoch müssen die Millionen-Schiffsbauten für die Bundespolizei her: Denn die Ostsee zählt zu den meist befahrenen Gewässern der Welt. Vor allem die Kadetrinne gleicht einer Autobahn für Schiffe. Da spielen ganz andere Gefahren eine Rolle: Wie auf den Straßen gibt es auch unter Kapitänen Verkehrsrowdys. Nur, wenn es auf See kracht, bleibt es nicht bei Blechschäden. Ein Unfall – im schlimmsten Fall mit einem Tanker – hätte für die Küste, den Tourismus und die Umwelt fatale Folgen. Genau deshalb muss die Polizei auf hoher See präsent sein.

OZ

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