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Gerichte am Zug

Klagen nach Werften-Pleite Gerichte am Zug

Von Frank Pubantz

Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann setzt eine Duftmarke: 514 Millionen Euro fordert er von der Gutachter-Firma KPMG wegen der Pleite der P+S-Werften, mehr als 200 Millionen Euro von früheren Geschäftsführern und Aufsichtsräten. Dass Geld in dieser Höhe fließt, um Forderungen von Gläubigern gegenüber P+S zu bedienen, darf bezweifelt werden. Gewiefte Anwälte haben auch andere.

Allerdings keimt Hoffnung: Es ist womöglich noch einiges zu retten.

Keine gute Figur macht nach wie vor die Landesregierung in der Affäre. Der Eindruck bleibt, dass SPD und CDU im Untersuchungsausschuss eher Bremser denn Antrieb waren, die Auswertung relevanter E-Mails wollten sie gar verhindern. Dass Linke und Grüne völlig andere Schlussfolgerungen ziehen, hinterlässt einen Fleck auf der Weste der Regierenden.

Der Ausschuss ist an seine Grenzen gestoßen. Nur Gerichte könnten noch dunkle Ecken der P+S-Pleite ausleuchten. Das wird dauern. Sollte Insolvenzverwalter Brinkmann aber mit seinen Zivilklagen Erfolg haben, dürften auch Staatsanwälte wieder interessierter sein.

OZ

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