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Glücksfall

Werften in MV Glücksfall

Von Frank Pubantz

Glück kann man nicht erzwingen, es kommt einfach. Jahrelang sorgten Werften in MV für negative Schlagzeilen, Aufträge blieben aus, bei jeder Übernahme wurden mehr Leute entlassen. Plötzlich jedoch wendet sich alles zum Guten. Sage und schreibe 6000 Jobs könnten rund um die Standorte Wismar, Warnemünde und Stralsund entstehen. Eine neue Ära des Baus von Traumschiffen ist angekündigt. Der Konzern Genting bringt Geld und Aufträge mit — mehr geht nicht für die lange gebeutelte Branche. Glück allein reichte für diese Entwicklung allerdings nicht aus. Denn natürlich wissen die Asiaten, was sie an deutschem Know-how und Wertarbeit haben. Da zahlt sich jetzt aus, dass frühere Werften-Eigner investierten und Ausdauer zeigten. Die Tatsache, dass andere Werften weltweit im boomenden Kreuzliner-Bau ausgebucht sind, spielt auch eine Rolle.

MV profitiert von der Globalisierung. Auch das ist eine Erkenntnis. Solange deutsche Standards bei der Beschäftigung gelten, können alle profitieren. Das schließt Tarifbindung ein, die noch nicht besiegelt ist.

OZ

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