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Hansa-Chaoten: OZ-Leser fordern lebenslanges Stadion-Verbot

Rostock/Zwickau Hansa-Chaoten: OZ-Leser fordern lebenslanges Stadion-Verbot

Nach Pyro-Attacken will auch die Spitze des Fußballklubs die Täter bestrafen

Rostock/Zwickau. Image-Desaster für Fußball-Drittligist Hansa Rostock: Zum wiederholten Mal haben „Anhänger“ des Vereins für skandalöse Bilder gesorgt – diesmal während einer Drittliga-Partie am Montagabend in Zwickau. Die Krawallmacher zündeten Leuchtraketen und Böller. Eine kurzzeitige Spielunterbrechung war die Folge. Klubchef Robert Marien (36) verurteilte die Pyro-Attacken aufs Schärfste. „Die Täter müssen identifiziert und zur Rechenschaft gezogen werden. Wer sich danebenbenimmt, soll auch die Konsequenzen dafür tragen“, betonte Marien.

Auf Facebook schließen sich viele Leser an. Auch sie fordern Sanktionen für die Hansa-Chaoten.

Thomas Blume ist sich sicher: „Diese Idioten treiben den Verein in den Ruin.“ Auch Heiko Zwieg spricht sich für harte Strafen aus: „Es ist vollkommen richtig, die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Die machen nicht nur Hansa lächerlich, sondern ebenso das ganze Land.“ Volkmar Lässig: „Denen geht es doch nicht um Hansa. Es geht nur um Krawallmacherei.“

Petra Samland hofft, dass der Verein seine Ankündigungen „endlich umsetzt“. „Schließlich hängen im Stadion doch überall Kameras.“ „Irgend jemand muss diesen Leuten doch Einlass gewähren. Wieso kann man da nicht anfangen?“, regt David Scheel an. Snej Reldnik betont: „Richtig. Und die Kontrollen am Eingang müssen zwingend verbessert werden.“ Zustimmung kommt auch von Liane Fronk . Und außerdem fordert sie ein „lebenslanges Stadionverbot für all diese Fans“.

Einen Vorschlag ganz anderer Art liefert René Hapunkt . „Pyrotechnik sollte für den Stadionbesuch legalisiert werden.“ Andere Länder würden das schließlich auch so halten. „Und da sterben ja auch nicht 100 Menschen bei jedem Spiel.“ Das Zünden von Pyrotechnik sei verboten, macht Dirk Buchheister deutlich. „Und das nicht erst seit gestern. Also wird dem Verein damit wissentlich geschadet, aber das kapieren diese Idioten ja nicht.“

Drohender Punktabzug, der Abstieg in die Regionalliga und das Aus für den FC Hansa – Michael Schmidt zeichnet ein düsteres Bild für die Zukunft des Vereins. „Was ist dann?

Hauptsache in Zwickau war ein paar Minuten rotes Licht. So dumm kann man nicht sein.“ Dass sich etwas ändert, bezweifelt Thomas Müller : „Der Verein hat längst die Daten der sogenannten Fans. Es passiert nur nichts, weil sich der Klub nicht traut, gegen diese selbsternannten Ultras vorzugehen. Die haben Schiss, dass sie das Stadion zerlegen. Zudem fürchten sie Zuschauer-Schwund.“ Außerdem sei Hansa längst von jenen Anhängern unterwandert. Normale Leute würden eh kaum noch ins Stadion gehen, ist Müller überzeugt.

Juliane Lange

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