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Hawking will Miniraumschiffe ins All schicken

Hawking will Miniraumschiffe ins All schicken

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking und der russische Milliardär Juri Milner wollen mit einer spektakulären Mission tiefer ins All vorstoßen als je zuvor.

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Die Physiker Stephen Hawking (l.) und Freeman Dyson präsentieren ihr Weltall-Projekt im One World Trade Center in New York. Auf der Leinwand ist der Mathematiker Johannes Kepler (1571—1630) zu sehen, der entdeckte, dass Planeten sich um die Sonne bewegen.

Quelle: imago

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking und der russische Milliardär Juri Milner wollen mit einer spektakulären Mission tiefer ins All vorstoßen als je zuvor. Sie planen, eine Armee winziger Raumschiffe zum Nachbar-Sternensystem Alpha Centauri zu schicken. Dort soll nach möglichem außerirdischen Leben geforscht werden.

Die etwa briefmarkengroßen Raumfahrzeuge sollen dabei mit 20 Prozent der Lichtgeschwindigkeit durch das Universum rasen. Die Reise der Mini-Raumschiffe wird demnach etwa 20 Jahre dauern. Dies soll unter anderem mit Hilfe eines Lasersystems und Sonnensegeln funktionieren, wie Hawking (74) gestern in New York berichtete.

Milner (54) will eine Anschubfinanzierung von fast 90 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Gesamtkosten des Mega-Projekts bezifferte er auf fünf bis zehn Milliarden Dollar. Das Team will dabei nicht nur nach außerirdischem Leben suchen: „Die Erde ist ein wundervoller Ort, aber das könnte nicht immer so bleiben“, sagte der schwer kranke Hawking, der im Rollstuhl sitzt.

„Früher oder später müssen wir zu den Sternen schauen.“

Das Doppelsternsystem Alpha Centauri ist mehr als vier Lichtjahre von der Erde entfernt. Ein Lichtjahr gibt die Strecke an, die das Licht in einem Jahr zurücklegt — das sind etwa 9,46 Billionen Kilometer. Mit bisherigen Raumfähren würde eine solche lange Reise zu Alpha Centauri etwa 30 000 Jahre dauern.

OZ

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