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Heckenschütze

Kohl greift Kanzlerin an Heckenschütze

Von Udo Harms

Helmut Kohl hat keine gute Meinung von Angela Merkel. Sie habe „nicht richtig mit Messer und Gabel essen können“ heißt es in Tonbandmitschnitten von 2001 geführten Gesprächen zwischen Kohl und seinem damaligen Biografen. Jetzt schießt sich der 86-Jährige wieder auf die Kanzlerin ein: mit deutlicher Kritik an ihrer Flüchtlingspolitik.

 

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Kohls Lebensleistung als „Kanzler der Einheit“ und großer Europäer ist weithin unbestritten. Seit Jahren nun ist er schwer krank. Es heißt, er könne kaum noch sprechen. Umso deutlicher meldet er sich mit Texten und fragwürdigen Treffen zu Wort: Öffentlich stellt er sich an die Seite des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, mit dem er sich morgen in seinem Bungalow in Oggersheim treffen will.

Ausgerechnet Orban, der sich innenpolitisch wenig um rechtsstaatliche Prinzipien schert und innerhalb der EU der erbittertste Gegner Merkels ist. Seiner Partei tut Kohl damit keinen Gefallen. Die Union braucht den Schulterschluss, keine Heckenschützen aus der Provinz, die möglicherweise alte Rechnungen begleichen wollen.

OZ

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