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Heiße Tage für die schwarze Szene

Heiße Tage für die schwarze Szene

Das Wave-Gotik-Treffen (WGT) in Leipzig feiert 25. Jubiläum. Was 1992 mit 2000 Besuchern begann, hat sich zum weltgrößten Szene-Treffen mit alljährlich 20 000 Besuchern entwickelt.

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Über Pfingsten ist Leipzig wieder in der Hand der Wave-Gothic-Fans.

Quelle: Hendrik Schmidt/dpa

Das Wave-Gotik-Treffen (WGT) in Leipzig feiert 25. Jubiläum. Was 1992 mit 2000 Besuchern begann, hat sich zum weltgrößten Szene-Treffen mit alljährlich 20 000 Besuchern entwickelt. Fünf Gründe für den Erfolg.

Die Szene ist so groß wie unüberschaubar, so vielfältig wie die Menschen, die sich verbunden fühlen. Nach Leipzig kommen Kostüm-Freaks, Dunkelhippies, Vampirfans und auch Anhänger des Gothic-Rocks.

Die Besucher bringen mittlerweile ihren eigenen Nachwuchs mit. Das WGT begann 1992 als jugendkulturelles Phänomen. 25 Jahre später ist die Szene mit ihrem Festival gealtert. Die Besucher sind im Schnitt locker Mitte 30 oder älter. Viele sind längst Eltern. Die Veranstalter haben darauf schon vor Jahren reagiert – und einen WGT-Kindergarten eingerichtet.

Der Medienrummel wird stoisch ausgehalten. Es gibt Orte im WGT, die gleichen einem Laufsteg. Beim Viktorianischen Picknick im Clara-Zetkin-Park zum Beispiel werden aufwendig gestylte Besucher von Fotografen regelrecht umschwärmt.

Das Wave-Gotik-Treffen wird immer zu Pfingsten veranstaltet – mit entsprechend wechselhaftem Wetter. Aber weder drückende Hitze noch Kälte und Regen konnten dem Festival bisher etwas anhaben.

Keine Katzen auf der Speisekarte: Anfänglich war die Skepsis der Leipziger groß. Sind das Satanisten? Schlafen die alle im Sarg? Diesen Vorbehalten hat das Stadtgeschichtliche Museum in seiner Ausstellung „Leipzig in Schwarz“ ein eigenes kleines Kapitel gewidmet. Es heißt: „Fressen die auch Katzen?“

OZ

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