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Hilflosigkeit

Frankreich und der Terror Hilflosigkeit

Von Birgit Holzer

Als er im Mai 2012 sein Amt antrat, wollte François Hollande der Präsident werden, der Frankreich eint, das Land wirtschaftlich und moralisch aufrichtet. Ihm bleiben noch zehn Monate, doch schon jetzt ist klar, was seine Legislaturperiode vor allem prägen wird: blutige Terror-Attentate, immer wieder. Den Franzosen trotzdem das Gefühl von Schutz und Stärke zu geben, wird zu seiner größten Herausforderung. Die er immer weniger zu meistern vermag.

 

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Es herrscht eine wachsende Verunsicherung, ja Verzweiflung der Franzosen über die Hilflosigkeit des Staates angesichts dieser unkontrollierbaren Gefahr. Das politische Klima ist von Zank und Zynismus geprägt.

Hollande ist inzwischen ein leichtes Opfer für seine Gegner. Ein Präsident, der auf ganzer Linie enttäuscht hat, kann nicht mehr überzeugen, wenn er in einer Krise Besonnenheit und Anteilnahme auszustrahlen versucht. Er hat längst zu viele Versprechen gebrochen und zu wenig erreicht, um noch Mut und Hoffnung geben zu können. Dabei braucht Frankreich jetzt genau das.

OZ

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