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Hilfsaktion für die Nashorn-Babys

Hilfsaktion für die Nashorn-Babys

Nach schweren Überschwemmungen im indischen Kaziranga-Nationalpark haben Tierschützer zu Spenden für acht mutterlose Baby-Nashörner aufgerufen.

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Mit Booten brachten Helfer die verwaisten Baby-Nashörner vor den Fluten im indischen Kaziranga-Nationalpark in Sicherheit.

Quelle: AFP

Nach schweren Überschwemmungen im indischen Kaziranga-Nationalpark haben Tierschützer zu Spenden für acht mutterlose Baby-Nashörner aufgerufen. Rettungsteams hätten die ein bis acht Monate alten Tiere mit Booten retten können, doch fehle jetzt das Geld für ihre monatelange Aufzucht, sagte der Vize-Chef des Wildlife Trust of India, Rathin Barman. „Einige von ihnen sind verletzt und werden in unserem Rettungszentrum behandelt. Alle müssen von Hand gefüttert und mit den notwendigen Vitaminen versorgt werden.“

Allein die Milch, mit der sie gefüttert würden, koste am Tag 1500 Rupien (20 Euro), sagte Barman und fügte hinzu, dass die kleinen Schützlinge erst in zwei Jahren wieder in die Wildbahn entlassen werden würden. Unklar war zunächst, ob die kleinen Panzernashörner verwaist sind oder ihre Mütter auf der Flucht vor den Fluten verloren haben. Allein 17 ausgewachsene Nashörner waren bei den jüngsten Monsun-Fluten im Kaziranga-Park ertrunken.

Nach den Worten von Barman werden noch mehr Nashörner Hilfe brauchen, sobald das Wasser wieder zurückgegangen ist. In dem im Bundesstaat Assam gelegenen, etwa 430 Quadratkilometer großen Reservat leben mit 2500 Tieren rund 70 Prozent der weltweiten Panzernashorn-Population.

OZ

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