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Höchst demokratisch

Gärtner wollen Partei gründen Höchst demokratisch

Von Andreas Meyer

Rostocker Kleingärtner zieht es in die Politik, um ihre Interessen stärker als bisher zu vertreten. Das ist ihr gutes Recht und höchst demokratisch. Die Kleingärtner könnten die Kommunalpolitiker bereichern, wenn sie sich auch für andere Probleme als die eigenen öffnen. Der mögliche Schritt in die Politik zeigt zugleich ein großes Dilemma der Politik – nicht nur in Berlin oder Schwerin, sondern auch auf lokaler Ebene.

Die Ideen und Wünsche der Bürger zu sammeln und in den demokratischen Prozess einzubringen, ist eigentlich die ureigenste Aufgabe der großen Volksparteien. Doch sie lassen sich zu sehr von vorgegebenen Programmen aus den Parteizentralen leiten. Politik wird von oben nach unten gemacht.

Manchmal ist zwar genau das nötig, wenn das große Ganze wichtiger ist als Partikularinteressen. In der Regel sollte es aber anders laufen: Wenn die Parteien zuhören, Probleme ernst- und aufnehmen, hilft das allen: dem großen Ganzen, den Parteien und den Kleingärtnern. Die können dann nämlich in den Garten statt in die Bürgerschaft gehen.

OZ

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