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In der Klemme

Schweinehaltung In der Klemme

Von Elke Ehlers

Die Schweinehalter in Mecklenburg-Vorpommern stecken in der Klemme: Die meisten haben große Ställe gebaut, in denen sie möglichst preisgünstig viel Fleisch produzieren können. Vorrang hat die Wirtschaftlichkeit, nicht das Tierwohl. Dass Ferkel ohne Betäubung kastriert, ihnen die Ringelschwänze gestutzt und Zähne abgekniffen werden, halten die Bauern für richtig. Denn in den Tiergruppen kommt es immer wieder zu Kannibalismus.

Diese Verstümmelungen widersprechen jedoch dem Tierschutz. Die Europäische Union hat bereits Fristen gesetzt, die den Amputationen ein Ende setzen.

Auch viele Verbraucher sehen die Art der konventionellen Schweineproduktion zunehmend kritisch – und reagieren. Einige mit „Shitstorm“-Kritik im Internet. Andere essen weniger oder gar kein Fleisch mehr.

Doch wer merkt, dass sein Produkt in der Gunst der Käufer sinkt, sollte sich rechtzeitig umstellen. Das gehört zur Marktwirtschaft dazu. Die Branche muss die Wünsche der Verbraucher ernster nehmen.

Daran führt kein Weg vorbei.

OZ

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