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Kein Terror-Schutz

Noch mehr Videoüberwachung? Kein Terror-Schutz

Von Axel Meyer

Sie sind allgegenwärtig – jetzt schon: An jeder Ecke richten Kameras ihre Blicke auf uns. Sie filmen uns, wenn wir einkaufen, einparken und in Bus oder Bahn einsteigen. Hinzu kommen Zigtausende in Autos, Smartphones oder an Drohnen angebrachte private Minikameras, deren Bilder ruckzuck im Internet landen. Privatsphäre? Fehlanzeige.

Dennoch will CDU-Bundesinnenminister Thomas de Maizière die Video-Überwachung weiter ausbauen. Als Grund wird die zunehmende Gefahr durch Terroristen angeführt. Datenschützer aus Bund und Ländern haben den Plänen jedoch eine Abfuhr erteilt, und das ist gut so.

Dass die Gefahr von Anschlägen real ist, zeigen die Attacken in München, Ansbach und Würzburg. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis – reflexartig – die Forderung nach noch mehr Überwachung laut wird. Aber es ist ein Irrglaube, man könne Selbstmordattentäter durch Videokameras stoppen. Das hat auch am Brüsseler Flughafen im März nicht funktioniert. Eine Überwachungskamera hat die Mörder zwar gefilmt – aber dann rissen sie 32 Menschen mit in den Tod.

OZ

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