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Kein gutes Zeichen

US-Flugzeugträger auf Korea-Kurs Kein gutes Zeichen

In Tokio trifft der amerikanische Vizepräsident heute auf eine aufgewühlte Stimmung.

In Tokio trifft der amerikanische Vizepräsident heute auf eine aufgewühlte Stimmung. Die Spirale von Raketentests und Aufrüstung dreht sich in Südostasien immer schneller, und Beobachter fragen sich besorgt, wie sich die scheinbare Zwangsläufigkeit unterbrechen lässt.

Es ist kein gutes Zeichen, dass der Flugzeugträger „USS Carl Vinson“ in Richtung koreanische Halbinsel unterwegs ist und Mike Pence vom Ende der strategischen Geduld spricht. Den Abschuss von Tomahawk- Raketen auf einen syrischen Fliegerhorst und das Abwerfen der größten konventionellen Bombe auf Afghanistan will Pence ausdrücklich als Signal verstanden wissen, dass Washington im Zweifelsfall bereit ist, auch gegen Pjöngjang loszuschlagen.

Niemand vermag allerdings die Folgen abzuschätzen. Die freundlichen Worte, die die Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping kürzlich in Florida wechselten, sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich Chinas Führung weiterhin als Schutzmacht Nordkoreas versteht. Peking will verhindern, dass US-Truppen an seine Außengrenzen vorrücken.

Hoffen lässt in dieser Lage nur die beiderseitige Unberechenbarkeit. Die Fähigkeit zum Gegenschlag zwingt alle Beteiligten an den Verhandlungstisch.

OZ

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