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Keine Bagatelle

Großeinsatz vor Rügen Keine Bagatelle

Von Thomas Luczak

Wer einmal am Strand von Kühlungsborn, Warnemünde oder Heringsdorf den Jahreswechsel gefeiert hat, der kennt das Bild: Neben den handelsüblichen Silvesterraketen erleuchten um Mitternacht immer wieder auch rote Signalraketen den Himmel. Sehen ja cool aus: steigen extrem hoch und schweben dann, an kleinen Fallschirmen hängend, langsam zu Boden.

Doch Notzeichen wie Fallschirmleuchtraketen einfach so zum Spaß abzuschießen, das kann weitreichende Folgen haben: Wie zum Beispiel in der Nacht zum Sonntag auf Rügen. Ein rotes Licht über der Ostsee alarmierte die Seenotretter – Rettungskreuzer liefen aus, ein Offshore-Versorger, ein Marineschiff und sogar ein Hubschrauber waren im Einsatz.

Ohne jetzt als Spaßbremse daherkommen zu wollen: Gedankenlos oder gar bewusst Signalraketen zu missbrauchen und damit haupt- und ehrenamtliche Retter in die Spur zu schicken, das ist keine Bagatelle.

Nicht nur, dass eine nutzlose Suche Kosten verursacht. Viel schlimmer ist, dass Retter gebunden werden, die woanders fehlen könnten.

OZ

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