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Keine Rechtfertigung

Gewalt gegen Beamte nimmt zu Keine Rechtfertigung

Von Axel Büssem

Schlagen, Spucken, Beleidigen — Die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes müssen heutzutage so einiges einstecken. Übergriffe auf Polizisten, Schaffner und selbst auf Rettungskräfte haben ein ungeahntes Ausmaß angenommen.

Woher kommt diese Gewalt? Die Generation der 68er im Westen war auch nicht zimperlich, auch damals gab es sinnlose Gewalt. Aber man wusste wenigstens noch, womit man es zu tun hatte: Die Jugend begehrte auf gegen das „Establishment“, gegen ihrer Ansicht nach verkrustete Strukturen. Und heute? Was treibt jemanden dazu, einen Rettungssanitäter anzugreifen, der gerade Menschenleben retten will? Oder einen Schaffner, der die Fahrkarten kontrolliert? „Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind keine Gegner“, sagt der Vorsitzende des Beamtenbundes. Recht hat er. Es gibt keinerlei Rechtfertigung dafür, seinen Hass auf den Staat an dessen Dienern auszulassen.

Sicher gibt es Gründe, sich über die Zustände in Deutschland zu ärgern. Und anders als in anderen Staaten darf man diesen Unmut auch zeigen — allerdings gewaltfrei.

OZ

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