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Keine Spottpreise

Hotels in MV werden teurer Keine Spottpreise

Von Axel Büssem

Urlaub in MV ist beliebter denn je. Hoteliers und Politiker bejubeln Übernachtungsrekorde. Doch der Boom hat eine Kehrseite: Die Hotelzimmer im Land werden immer teurer.

Überraschen sollte das niemanden. Das Grundgesetz des Marktes lautet: Der Preis wird über Angebot und Nachfrage geregelt. Und wenn die Nachfrage groß ist, während das Angebot gleich bleibt, wird es eben teurer.

Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit. Der Hotel- und Gaststättenverband nennt als größten Preistreiber den Mindestlohn. Sollte das stimmen, wirft das kein gutes Licht auf die frühere Lohnhöhe:

Wenn die Einführung einer Untergrenze von 8,50 Euro zum bundesweit höchsten Preisanstieg führt, wurden zuvor offensichtlich ausbeuterisch geringe Gehälter gezahlt — ein gutes Argument für den Mindestlohn.

Grund zur Sorge besteht nicht: MV zählt immer noch zu den günstigsten Urlaubszielen Deutschlands — trotz seiner Beliebtheit. Die Gäste werden sich aber daran gewöhnen müssen, dass es Qualität und Service in herrlicher Landschaft nicht mehr zum Spottpreis gibt.

OZ

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