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Kirche im Dorf lassen

Schleppende Kulturförderung Kirche im Dorf lassen

Von Axel Büssem

Die Kulturträger in MV klagen über eine zu bürokratische und zögerliche Förderung ihrer Projekte. Sie können nicht planen und wissen teilweise nicht, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen.

Jetzt könnte man ja sagen, das sei ein Luxusproblem – lieber spätes Geld als gar keins. Doch gute Kulturarbeit ist nicht möglich, wenn sich die Macher ständig sorgen müssen, ob sie ihre geplanten Lesungen, Konzerte oder Ausstellungen überhaupt finanzieren können. Kultusminister Brodkorb sagt selber, er würde sich eine Vereinfachung der Förderpraxis wünschen.

Es ist kaum nachvollziehbar, dass kleine Kulturvereine bei der Förderung genauso streng behandelt werden wie große Wirtschaftsunternehmen. So soll Missbrauch verhindert werden. Bei Millionensummen für Firmen ist das verständlich, denn hier droht ein echter Schaden für den Haushalt. Und natürlich müssen auch kleine Summen korrekt verwendet werden. Aber bei den wenigen tausend Euro, um die es bei den Kulturprojekten meist geht, sollte man doch wirklich die Kirche im Dorf lassen.

OZ

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