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Klasse statt Masse

Millionen für Infrastruktur Klasse statt Masse

Von Andreas Meyer

Bundesminister Dobrindt spricht von einem Investitionshochlauf. Im Klartext: Die Regierung in Berlin gibt für Verkehrsprojekte so viel Geld wie lange nicht mehr aus. Bis 2030 will der Minister fast 50 Milliarden Euro allein in neuen Straßen verbauen. Im Nordosten kommt davon allerdings nur ein Bruchteil an.

Zwar haben es immerhin 21 Verkehrsprojekte auf Dobrindts Liste geschafft. Doch die rund 700 Millionen Euro, die der Bund dafür in den kommenden 15 Jahren ins Land überweisen will, sind im Vergleich zu dem, was andere Bundesländer bekommen, fast „Peanuts“: Bayern zum Beispiel hat es allein in Sachen Straßenbau mit fast 140 Projekten in den Plan geschafft. Der Freistaat soll aus Berlin 7,6 Milliarden Euro erhalten — mehr als das Zehnfache dessen, was MV bekommt. Die Nachbarn in Schleswig-Holstein dürfen immerhin auf die dreifache Summe hoffen.

Ein Grund zum Klagen? Nein, denn MV hat dieses Mal auf „Klasse“ statt auf „Masse“ gesetzt. Auf Projekte, die für Wirtschaft, Bürger und Natur gleichermaßen akzeptabel sind. Das zählt.

OZ

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