Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 14 ° Sprühregen

Navigation:
Kopf hoch!

Handy am Steuer wird härter bestraft Kopf hoch!

Einmal online, immer online: Ohne Smartphone und Co. geht in der heutigen Gesellschaft kaum noch was.

Einmal online, immer online: Ohne Smartphone und Co. geht in der heutigen Gesellschaft kaum noch was. Kein Wunder also, dass selbst im Auto bei voller Fahrt die rechte Hand immer öfter für das Handy reserviert ist. Mehr als 8800 Mal ertappte die Polizei im vergangenen Jahr Autofahrer, die nebenbei telefonierten, simsten oder im Internet surften. Dass dies lebensgefährlich und verboten ist, scheinen sie zu ignorieren oder zu verdrängen.

Dabei schauen wir beim SMS-Tippen im Schnitt fünf Sekunden am Stück auf das Smartphone. Das macht 75 Meter Blindflug durch den Stadtverkehr – also etwas mehr als die Breite eines Fußballfeldes.

Unvorhergesehene Bremsvorgänge, eine über die Straße rennende Person oder ein Radfahrer können in diesem doch so kurzem Moment übersehen werden. Und das mit schlimmen Folgen.

Die Strafe von 100 Euro beim Verstoß gegen das Handyverbot ist da nur das kleinere Übel. Jeder muss sich bewusst sein, dass ein Klingeln Leben zerstören kann. Schon allein deshalb sollte die Vernunft siegen und das Handy während der Fahrt ausgeschaltet in der Tasche liegen. Kopf hoch und Augen auf die Straße lautet die Devise – und das auch für Fußgänger und Radfahrer.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Hintergrund

Die Spur des Berliner Attentäters Anis Amri führte monatelang durch deutsche Amtsstuben und ein Gefängnis, durch Akten der Ermittler und der Terrorexperten.

mehr
Mehr aus Kommentar
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.