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Von Bernhard Schmidtbauer

Eingesparte 30 Cent pro Monat hätten es werden können – wenn der Rundfunkbeitrag um diese „Summe“ gesenkt worden wäre. Das haben die Regierungschefs der 16 Bundesländer bei ihrem Treffen in Rostock verhindert.

Diese Entscheidung ist aus zwei Gründen eine gute Sache für alle Beitragszahler. Zum Ersten wären 30 Cent ja kaum spürbar im monatlichen Geldverkehr. Viele Leute haben diese für sie mögliche Mini-Einsparung bereits als Witz oder lächerlich bezeichnet. Insgesamt geht’s jedoch um Millionen.

Zum Zweiten wäre es sehr kundenfreundlich, wenn die Nicht-Absenkung des Rundfunkbeitrages eine deutliche Erhöhung desselben verhindern würde. Denn: Um immerhin zwei Euro müsste der Beitrag steigen, hat eine Expertenkommission berechnet. 30 Cent zurück oder zwei Euro weniger, die Entscheidung fällt da leicht.

Es gibt noch ein Drittes: Die Regierungschefs haben die Sendeanstalten aufgefordert, sich so zu reformieren, dass die Beiträge gar nicht mehr steigen müssen. Das klingt so, als wenn es die Länder durchsetzen wollen.

OZ

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