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Langer Weg zum Job

Integration von Flüchtlingen Langer Weg zum Job

Von Andreas Niesmann

Die Zahlen sind frustrierend. Drei Viertel der rund 300000 Flüchtlinge auf Jobsuche haben keine Ausbildung, ein Viertel von ihnen hat nicht mal einen Schulabschluss. Auf dem Arbeitsmarkt sind diese Menschen bestenfalls als Hilfskräfte gefragt. Und davon gibt es schon unter deutschen Arbeitslosen mehr als genug. Es ist also wenig überraschend, wenn in einer Umfrage unter Managern und Politikern die allermeisten Befragten Flüchtlingen so gut wie keine Chance auf dem Arbeitsmarkt einräumen. Behielten sie recht, würde gerade ein neues Heer an Dauerempfängern von Sozialleistungen heranwachsen. So weit darf es nicht kommen. Der deutsche Arbeitsmarkt hat es schon mehrfach geschafft, größere Zuwanderer-Gruppen in Lohn und Brot zu bringen.

Aber das Einleben in die neue Kultur, das Lernen der Sprache, die Bewältigung der Flüchtlingszahlen – das alles kostet viel Zeit. Und es kostet viel Geld: Hier ist die Politik gefordert. Ohne Einsatzbereitschaft und ohne guten Willen der Flüchtlinge selbst jedoch wird es nicht gehen.

OZ

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