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Leuchtturm

Riemser Tierseuchenforschung Leuchtturm

Von Elke Ehlers

Es war ein Glücksfall für Mecklenburg-Vorpommern, dass der Bund Mite der 1990er Jahre beschloss, seine Forschung zur Tiergesundheit weitgehend auf der Insel Riems zu konzentrieren. Das Institut kann sich dadurch zu einer Einrichtung der Spitzenforschung entwickeln – ganz im Sinne von Institutsgründer Friedrich Loeffler, der ein Schüler des großen Berliner Virologen Robert Koch war.

Das Beispiel zeigt, dass es richtig und erfolgsträchtig war, gute Forschungsstandorte zu erhalten. Mit seinen Hochsicherheitslabors ist das Loeffler-Institut ein wirklicher Leuchtturm in der Wissenschaftslandschaft Ostdeutschlands.

In MV gibt es davon, speziell in der Agrarforschung, leider zu wenige. Dass nach 1990 ein Großteil der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten abgewickelt wurde, wirkt bis heute nach. Es fließen weniger Forschungsgelder in die Region, es ziehen weniger hochqualifizierte Akademiker hierher. Es ist nicht nachvollziehbar, warum eine Region, in der die Landwirtschaft eine so große Rolle spielt, in der Forschung unterrepräsentiert ist.

OZ

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