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Lücken im Konzept

US-Strategie gegen den IS Lücken im Konzept

Von Rüdiger Wenzel

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Der Kampf gegen die IS-Terroristen ist nicht militärisch zu gewinnen. Das hat US-Präsident Barack Obama eingesehen und folgerichtig auf der Anti-Extremismus-Konferenz dazu aufgerufen, weltweit der islamistischen Radikalisierung junger Menschen den Nährboden zu entziehen.

Ohne Militär wird ein Sieg über den IS aber auch nicht möglich sein. Davon ist Obama ebenfalls überzeugt — vermutlich nicht zu Unrecht. Dass er keine US-Kampftruppen in den Irak schickt, sondern die irakische Armee, kurdische Peschmerga und gemäßigte syrische Rebellen aufrüsten und ausbilden lassen will, ist nicht nur innenpolitisch bedingt. Es ist auch vernünftig. Dass US-Truppen in islamischen Ländern viel Unheil anrichten können, ist schließlich bittere Erfahrung.

Was an Obamas Doppelstrategie aber noch fehlt, ist ein politisches Konzept für Syrien. Auf wen wollen die USA da setzen? Doch auf Assad? Weitere offene Fragen stellen sich angesichts des Erstarkens des IS in Libyen. Dort die ägyptische Militärdiktatur für Ruhe sorgen zu lassen, hieße die Geschichte zurückzudrehen.

 

 



OZ

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Washington
IS-Kämpfer an der syrisch-irakischen Grenze.

Irakische Truppen sollen Offensive starten. Syrische Rebellen werden ausgebildet.

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