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Marshmallows auf dem Feld der Hoffnung

Marshmallows auf dem Feld der Hoffnung

Bedauerlicherweise ist es ja heute so, dass viele Kinder tatsächlich glauben, dass Kühe lila sind, Enten gelb, Milch aus dem Tetrapak kommt und Pommes frites aus der Tüte.

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Rosa ist Hoffnung: Katie Mitcham-Henry wibt mit ihrem ungewöhnlichen Projekt Spenden für die Krebsforschung ein.

Quelle: REX

Bedauerlicherweise ist es ja heute so, dass viele Kinder tatsächlich glauben, dass Kühe lila sind, Enten gelb, Milch aus dem Tetrapak kommt und Pommes frites aus der Tüte. Insofern ist es vielleicht nur zwangsläufig, dass die Britin Katie Mitcham-Henry jetzt auch noch den Eindruck erweckt, dass Marshmallows auf dem Feld wachsen. Was ja immerhin – wenn auch leicht irreführend – wieder für eine Besinnung auf die Natur spräche. Tatsächlich aber steht natürlich etwas ganz anderes dahinter. Die Farmerin aus Bury St Edmunds in der Grafschaft Suffolk hat die mehr als 100 Strohballen nicht einfach so mit rosa Folie überzogen und in überdimensionale Marshmallows verwandelt. Vielmehr handelt es sich dabei um eine karitatives Projekt zugunsten der Krebsforschung, und das Ganze nennt sich „Feld der Hoffnung“.

1988 hatte Katie Mitcham-Henry ihre Mutter durch Krebs verloren. Seit einiger Zeit nun wirbt sie Spenden vorwiegend von Menschen ein, die einen an Krebs erkrankten Angehörigen haben. Dessen Name wird dann auf den Heuballen geschrieben, und mit dem Heu werden Schafe gefüttert. Die Lämmer bekommen später dann den Namen, der auf dem Ballen stand, mit dem das Muttertier gefüttert wurde. So kommt viele Geld für eine gute Sache zusammen, und die Spender können überdies noch bei gelegentlichen Besuchen auf der Farm verfolgen, wie die Jungtiere allmählich heranwachsen.

OZ

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