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Meer der Hoffnung

Antarktis-Abkommen Meer der Hoffnung

Von Marina Kormbaki

Erstaunlich: 24 Nationen und die EU schließen ein Abkommen, das 35 Jahre lang Bestand haben soll. Leider schützt der Vertrag nicht die Menschen in Mossul und Aleppo. Er schützt Pinguine, Robben und Krebse. Und doch sollte man die Schaffung einer Meeresschutzzone vor der Antarktis in ihrer Bedeutung nicht kleinreden. Sie ist wichtig – für die Umwelt wie für die internationale Politik.

 

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Dass das Rossmeer nun unter Schutz steht, erklärt sich auch aus seiner entlegenen Lage. Zu groß ist derzeit noch der Aufwand für Fangflotten, um dort Schwarzen Seehecht zu fischen. Finanzielle Einbußen hat vorerst niemand. Dennoch ist das Schutzabkommen nicht bloß Ergebnis kalt kalkulierender Interessenspolitik. Es bietet auch leisen Grund zur Hoffnung, dass sich die in geopolitischen Fragen zerstrittenen Amerikaner, Russen, Europäer und Chinesen doch noch zusammenraufen können. Angesichts der vielen Krisen ist es ein schwacher Trost, dass die Weltgemeinschaft ausgerechnet am Ende der Welt zueinandergefunden hat. Aber immerhin findet sie noch zueinander. Panorama

OZ

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