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Mehr Gerechtigkeit

Strompreis steigt Mehr Gerechtigkeit

Von Kerstin Schröder

Das Ziel ist toll: saubere Energie dank Wasser, Wind und Sonne. Keine Luftverschmutzung mehr, keine Atomreaktor-Katastrophen, die ganze Landstriche für Jahrzehnte unbewohnbar machen. Wer will da nicht zu Hause sein?! Doch um sich Haus und Wohnung hübsch einzurichten, braucht man Geld.

Auf den ersten Blick erscheinen jährlich bis zu 80 Euro mehr für Strom nicht viel. Aber vielerorts steigen auch Mieten, Bustarife, Müllgebühren. Ganz zu schweigen von der drohenden Anhebung der Rentenbeiträge – da kommt einiges auf die Verbraucher zu. Deshalb ist jede noch so kleine Entlastung wichtig. Die würde es geben, würde die Ökostrom-Umlage gerechter verteilt: Keine Ausnahmen mehr für Betriebe, die viel Strom verbrauchen. Höhere Abgaben für Firmen, die viele fossile Rohstoffe verwenden. Und die auf 20 Jahre festgeschriebenen Abnahmepreise gehören abgeschafft. Ab 2017 sollen bei der Förderung neuer Anlagen endlich Ausschreibungen für mehr Wettbewerb sorgen. 17 Jahre nach Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetz ist das längst überfällig.

OZ

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