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„Mein Ziel ist die 500000-Kilometer-Marke“

Rostock „Mein Ziel ist die 500000-Kilometer-Marke“

OZ-Leser erzählen Erlebnisse von ihren langlebigen und treuen Autos

Rostock. „Wie meinem Foto zu entnehmen ist“, erzählt OZ-Leserin Claudia Rottluff , „hat mein Auto bereits eine Laufleistung von 477 263 Kilometern absolviert – und das mit dem ersten Motor.“ Stolz schwingt mit in ihren Worten, wenn sie von ihrem „treuen Begleiter“ spricht. Seit nunmehr 16 Jahren sei ihr Golf an ihrer Seite. „Er hat mich schon durch ganz Deutschland sowie nach Österreich, Frankreich und in die Schweiz gebracht. Dabei hat er mich nicht einmal im Stich gelassen. Selbst einen Unfall im Winter haben wir gut überstanden.“ Die Sanitzerin möchte den „Kleinen“, wie sie ihren VW liebevoll nennt, nicht missen. Bereits zu Studienzeiten sei sie mit dem Golf von Sanitz nach Rostock gependelt. „Mittlerweile fahre ich mit ihm fast täglich nach Güstrow.“ Claudia Rottluff gibt zu: „Ich pflege ihn nicht immer gut.“ An ein neues Auto denkt unsere Leserin noch lange nicht. „Mein Ziel ist es, die 500000-Kilometer-Marke noch in diesem Jahr zu knacken. Sein Zustand gibt das auf jeden Fall her.“

Auch der Transporter vom Blasorchester Greifswald fährt bereits auf die 400000 Kilometer zu, und er ist mittlerweile 23 Jahre alt. „Vor zehn Jahren“, berichtet Vereinssprecher Torsten Lüth , habe das Orchester den VW-Bus mit über 300000 Kilometern gekauft. Seither fährt er die Musikanten zu den Konzerten und zieht treu und geduldig den Anhänger mit den Instrumenten samt Schlagzeug.

Sein alter Schwede, ein Volvo 945 (Benziner) aus dem Jahr 1995, hört auf den Namen Betsie, verrät Martin Müller . Derzeit hat sein fahrbarer Untersatz aus dem hohen Norden 507

643 Kilometer auf dem Tacho. „Und er weist nicht eine Stelle Rost auf“, wie Müller betont. „Ich habe meinen Elch vor fünf Jahren für ein Auslandssemester in Schweden gekauft und mich seitdem nicht von ihm trennen können.“ Seine ganze Familie habe sich der Marke verschrieben. So fahren seine Eltern einen V70 und sein Bruder einen S60. Daher sei für ihn klar gewesen, wenn er in Schweden studiert, „dann mit Stil“. Lange grübeln braucht der Volvo-Fan nicht, um ein paar Anekdoten rund ums Auto auszuplaudern. „Angefangen bei den Polizisten, die beim Anblick des Kilometerstandes den Grund der Kontrolle vergaßen bis hin zu den staunenden Gesichtern der Mechatroniker in der Werkstatt, als sie hörten, dass ich zur 500000er-Inspektion komme.“

Kilometer-Millionär wird Martin Müller mit seinem Volvo wohl nicht mehr, dafür aber zaubert ihm sein Gefährte stets ein Lächeln auf die Lippen.

Juliane Lange

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