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Merkels leiser Sieg

Die Union schließt die Reihen Merkels leiser Sieg

Von Jörg Kallmeyer

E s gab Applaus, aber nicht von allen: Beim Deutschlandtag der Jungen Union begegneten die Delegierten aus Bayern der Kanzlerin demonstrativ zurückhaltend. Nichts Neues also von CDU und CSU? Um die Entwicklung zu erkennen, musste man den Blick wenden – weg vom Publikum hin zum Podium: Angela Merkel ist beim Parteinachwuchs so selbstbewusst aufgetreten wie lange nicht mehr. Denn der Streit um die Flüchtlingspolitik ist für die Parteivorsitzende entschieden – zu ihren Gunsten. Merkel, so die JU-Spitze als Erklärung, habe in der Flüchtlingspolitik geliefert. Die Union kann ihren internen Streit also beilegen, ohne Horst Seehofer als Verlierer dastehen zu lassen. Niederlagen sind im System des CSU-Chefs ohnehin nicht vorgesehen. Ebenso wenig wie Kontinuität oder politische Ruhe. Seehofer selbst versuchte gestern wieder einmal, die Debatte um seine Nachfolge in München anzustacheln. Wen aber kümmert das bundesweit wirklich? Aufregend ist die Seehofer-Nachfolge nur für seine Widersacher, die sich nun wieder einmal warmlaufen können.

 

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