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Müllflut in der Bucht von Manila

Müllflut in der Bucht von Manila

Die Ausläufer von Taifun „Nida“ haben auf den Philippinen Unmengen Müll an die Küsten der Hauptstadt Manila gespült.

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Unfassbar: Eine Handvoll Philippinos versucht des Abfallteppichs in der Bucht von Manila Herr zu werden.

Quelle: Mark R. Cristino/dpa

Die Ausläufer von Taifun „Nida“ haben auf den Philippinen Unmengen Müll an die Küsten der Hauptstadt Manila gespült. Das Unwetter ist zwar am Inselstaat vorbeigeschrammt, der Wellengang hat den Abfall aber in die Bucht gedrückt. Ein Hunderte Meter breiter Teppich mit Plastikflaschen, Aludosen, Tüten und Hausmüll aller Art wurde dort angeschwemmt. Anwohner wateten durch die Brühe, um nach Verwertbarem zu suchen.

Müllentsorgung ist eine der großen Herausforderungen in dem bitterarmen Land. Vielfach werden Abfälle einfach in Gruben am Wegesrand geworfen oder auf offenen Müllhalden abgeladen. In den 80er Jahren wurde der „Smokey Mountain“ in Manila zu einem unrühmlichen und international bekannten Wahrzeichen der Stadt. Die riesige Müllhalde liegt an der Manila-Bay und war von jedem einlaufenden Schiff aus sichtbar. Die Deponie hatte sich im Laufe der Jahre zu einer Slumsiedlung mit 30 000 Bewohnern entwickelt. Diese sammelten leere Flaschen, Papier, Pappe sowie Metallteile und verkauften den Müll weiter. Anfang der 1990er Jahre beschloss Präsident Fidel Ramos, das Wahrzeichen der Armut zu schließen – gegen den Willen der Slumbewohner, die fürchteten, ihre Existenzgrundlage zu verlieren.

Seitdem bewachen bewaffnete Sicherheitskräfte das Gelände.

OZ

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