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Mindestlohn Nachbessern

Von Axel Meyer

Weder Fisch noch Fleisch scheint die Anhebung des Mindestlohns ab 2017 um 34 Cent zu sein. Befürworter der Anfang 2015 eingeführten Lohnuntergrenze hatten mindestens neun, teilweise zehn oder mehr Euro gefordert. Kritiker können dem Mindestlohn hingegen überhaupt wenig Gutes abgewinnen – egal ob dieser Lohn nun 8,50, 8,84 oder zehn Euro beträgt.

Die deutsche Wirtschaft ist wegen des Mindestlohns bislang nicht eingebrochen, wie es viele Kritiker prophezeit hatten. Stattdessen eilen die Arbeitsmarktstatistiken von einem Niedrigstand zum nächsten. Und in einem Niedriglohnland wie Mecklenburg-Vorpommern profitieren besonders viele Beschäftigte von der Lohnuntergrenze. Hier sind beispielsweise im Gastrogewerbe die Löhne um zehn Prozent gestiegen.

Dennoch darf man bei der Bewertung des Mindestlohns auch ungünstige Auswirkungen auf die Unternehmen nicht ausblenden. Ein Bremsklotz für viele Betriebe ist der enorme bürokratische Aufwand, etwa durch Aufzeichnung und Speicherung der Arbeitszeiten. Da gilt es nachzubessern.

OZ

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