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Neue Aida-Schiffe: Von „super“ bis „einfach zu groß“

Papenburg/Rostock Neue Aida-Schiffe: Von „super“ bis „einfach zu groß“

OZ-Leser finden es gut, dass Kreuzliner wieder in Deutschland gebaut werden

Papenburg/Rostock. Neue Ära im Kreuzliner-Geschäft: Die Rostocker Reederei Aida Cruises lässt ihre schwimmenden Hotels wieder in Europa bauen. Auf der Meyer Werft in Papenburg (Niedersachsen) ist am Dienstag offiziell der Baustart für das 13. Schiff der Reederei erfolgt. Mit dem ersten Stahlschnitt begannen die Arbeiten für den neuen Schiffstyp. Von „rund 2500 Kabinen“ spricht Aida Cruises. Damit erreichen die neuen Schiffe fast die Kabinenzahl auf dem derzeit größten Kreuzfahrtschiff der Welt, der „Harmony of the Seas“ (2747). Der erste der beiden Neubauten wird ab Dezember 2018 zu siebentägigen Reisen Richtung Kanaren aufbrechen. Als weltweit erste Schiffe könnten die neuen Schiffe zu 100 Prozent mit Flüssiggas (LNG) betrieben werden. Die neue Entwicklung stößt bei den Lesern auf der Facebook-Seite der OSTSEE-ZEITUNG auf ein geteiltes Echo.

„Cara, vita, aura“, zählt Doreen Keidel die Namen dreier Aida- Schiffe auf. Die Reisen könnten lieber einen Euro teurer sein. „Man merkt ja gar nicht mehr, dass man ’ne Seereise macht auf den großen Pötten.“ Teym So dagegen findet die Schiffe „einfach zu groß, fast das Dreifache von den kleinen Schiffen“. Aida sollte das Maß nicht überschreiten, „aber das tut sie“. Bei 2500 liege doch die Grenze zur angenehmen Kreuzfahrt. Manuela Schilling geht noch weiter: „Wo bleibt denn da die Erholung, wenn ich mit fast 6000 Menschen zusammen auf einem Schiff bin? Nein, danke.“ Da bleibe sie lieber zu Hause, da habe sie mehr Platz.

Hocherfreut ist Diana Weseloh : „Super, dass die Aida-Schiffe wieder in Deutschland gebaut werden.“ Für Jens Jahn-Heß hat die Sache zwei Seiten. „So ein Wahnsinn schafft Arbeit für viele Menschen“, schreibt er. Aber wirklich notwendig seien solche fahrenden Paläste nicht – ökologisch und ökonomisch ganz und gar nicht. Klaus Strickmann lobt, dass das neue Schiff mit seiner neuen Technik nicht mehr mit Schweröl, sondern mit Flüssiggas betrieben werde. Facebook-Nutzer Festesen Martin entgegnet: „Im Hafen, draußen fahren die natürlich weiter mit Schweröl.“ Auch Ingo Rebaf ist skeptisch: „Durch das Verbrennen von Flüssiggas werden etwa keine Abgase freigesetzt?“

Und Arndt Czepluch kritisiert: „Kein Cent von den Einnahmen bleibt in Rostock oder Deutschland.“ Sämtliche Steuern würden nach Italien ausgeführt.

Bernhard Schmidtbauer

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