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Neue Bedrohung

Ausbreitung resistenter Keime Neue Bedrohung

Terror, Kriege, Flüchtlingsströme: Die dauernden Debatten über diese Krisen verstellen uns den Blick auf etwas viel Größeres, Bedrohlicheres.

Terror, Kriege, Flüchtlingsströme: Die dauernden Debatten über diese Krisen verstellen uns den Blick auf etwas viel Größeres, Bedrohlicheres. Rund um die Erde stoßen Mediziner immer häufiger auf Super-Erreger: Bakterien, gegen die kein Antibiotikum mehr zur Verfügung steht.

 

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Von Matthias Koch

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Beim G7-Treffen in Japan stand das Thema Antibiotikaresistenz erneut auf der Agenda. Fest steht: Die Ausbreitung resistenter Keime könnte nicht nur, wie es die G7-Staaten im Abschlussdokument höflich formulierten, „schwerwiegende Auswirkungen auf die Volkswirtschaften“ haben. Wenn Mikroben massenhaft ihre neu erworbene Resistenz weitervererben, droht der Menschheit nichts Geringeres als der Rückfall in ein Zeitalter ohne Antibiotika. Das heißt: zurück ins Mittelalter, zurück zur Pest.

Ein globales vorbeugendes Zusammenwirken jedenfalls war nie wichtiger als auf diesem Feld. Verhelfen am Ende die Mikroben den Menschen zu einem neuen, wirklich globalen Denken? Dann hätten sie mehr bewirkt als Terror, Kriege und Flüchtlingsströme.

OZ

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