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Neue Märkte erobern

Bauern fordern Hilfe vom Staat Neue Märkte erobern

Von Kerstin Schröder

Wenn die Milch billig ist, freut das den Verbraucher. Doch viele Bauern sind entsetzt. Ihre Arbeit zahlt sich so nicht aus. Inzwischen gibt es die Milchkrise seit anderthalb Jahren — eine Trendwende ist nicht in Sicht. Die Landwirte fordern deshalb jetzt Hilfe vom Staat. Schon wieder, mögen viele denken. Und: Bauern jammern immer. Aber: In diesem Fall sind sie nicht alleine schuld an der Misere.

Klar, seit dem Wegfall der Milchquote wird viel zu viel produziert, der Markt geradezu überschwemmt. Doch das Absatz-Problem wird mit politischen Entscheidungen wie dem Russlandembargo noch verschärft. Die Erzeuger haben geglaubt, ihre Molkereien würden kontinuierlich gute Geschäfte mit dem riesigen Staat machen. Dann kam der Ausfuhrstopp. Und die Bauern hatten das Nachsehen.

Selbst wenn das Embargo aufgehoben wird, viele russische Kunden kehren nicht zurück, sie haben sich neue Lieferanten gesucht. Die Bauern müssen deshalb neue Märkte erschließen. Dafür braucht es die Politik. Nur mit ihrer Hilfe können Exportbarrieren, die es in vielen Ländern gibt, überwunden werden.

OZ

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