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Nicht überhören

Wolgaster kämpfen um Klinik Nicht überhören

Von Axel Büssem

Der direkten Demokratie sind Grenzen gesetzt: Mit Mindestbeteiligungen bei Volksinitiativen soll verhindert werden, dass Minderheiten die Regierungsarbeit blockieren können. Und Referenden können sich nicht über geltendes Recht oder rechtssichere Entscheidungen hinwegsetzen. Diese Einschränkungen sind grundsätzlich vernünftig.

Doch das hilft den Menschen in Wolgast und Umgebung wenig: Dort hat sich fast jeder zweite Wahlberechtigte mit seiner Unterschrift für den Erhalt der Kinder- und Geburtsstationen im defizitären Wolgaster Krankenhaus ausgesprochen. Gebracht hat es bislang nichts.

Natürlich ist die Landesregierung allen Bürgern verpflichtet, wenn sie über Steuergelder entscheidet. Denn die Kosten der Klinik müssen nicht nur die Wolgaster aufbringen, sondern auch die Rostocker, Rüganer und Schweriner. Aber wenn sich ein derart großer Anteil der Betroffenen in einer Region für eine bestimmte Sache ausspricht, dürfen deren Stimmen nicht einfach überhört werden. Das gestrige Gesprächsangebot ist daher das richtige Zeichen.

OZ

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