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Nichts für Freizeit-Kapitäne

Nichts für Freizeit-Kapitäne

Mit der Zeit hat sich ja so einiges geändert. Früher ging der Adel zur Jacht in den Wald, heute geht der Superreiche zur Jacht ans Meer.

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Futurististisch, aber flugunfähig: Die von Designer Gabriele Teruzzi entworfenen Luxus-Jacht kostet rund 230 Millionen Euro.

Quelle: Action Press

Mit der Zeit hat sich ja so einiges geändert. Früher ging der Adel zur Jacht in den Wald, heute geht der Superreiche zur Jacht ans Meer. Unter russischen Oligarchen, Scheichs und sonstigen Milliardären haben sich diese Jachten zu einem beliebten Zeitvertreib entwickelt, und es jagt ein Stapellauf den anderen, getreu dem Motto: Meine ist größer als deine. Und wer keinen ausfahrbaren Sandstrand, keinen begehbaren Humidor, kein Riesenrad oder keine Formel-1-Rennstrecke an Bord hat, wird nicht recht ernst genommen und gilt eher als armer Freizeit-Kapitän.

Die nächste Runde im Wettrüsten auf dem Meer hat jetzt der italienische Jacht-Designer Gabriele Teruzzi eingeläutet und mit der „Shaddai“ die ultimative Super-Jacht entworfen. Zwar ist sie mit gut 150 Metern nicht die längste, dafür aber wahrscheinlich die höchste, denn die Kabine des Eigners – 105 Quadratmeter groß – liegt in knapp 40 Meter Höhe. Und weil da oben einfach viel Platz ist, hat das Appartement auch noch eine ebenso große Dachterrasse. Weiter unten auf dem Hauptdeck gibt es dann unter anderem noch einen gut 300 Quadratmeter großen Beach-Klub, natürlich mit Glasboden-Swimmingpool und Wasserfall. Ein Kinosaal ist selbstredend auch an Bord, und die komplette Einrichtung nur aus den feinsten Materialien.

Einen Pferdefuß allerdings hat die Sache. Wer die gut 225 Millionen Euro über hat, kauft keinen Superlativ. Denn die größte Privatjacht auf den sieben Weltmeeren ist und bleibt die „Azzam“ von Prinz al-Walid ibn Talal al Saud mit 180 Metern. Das allerdings sei dem Spross aus dem saudischen Herrscherhaus auch gegönnt – für 490 Millionen Euro kann man schließlich auch was verlangen.

OZ

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