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Nichts gelernt

Schwimmendes AKW Nichts gelernt

Von Axel Meyer

Nichts gelernt aus Tschernobyl und Fukushima? Offenbar nicht. Während Deutschland seine Lehren aus dem Super-GAU im japanischen Fukushima gezogen hat, rüsten viele andere Länder weiter mit Kernkraft auf. So planen etwa Polen, Russland, China, Tschechien und die USA den Bau neuer Atomkraftwerke.

Russland will jetzt auch noch mit einem schwimmenden Kernkraftwerk ein neues Marktfeld erobern. 2017 soll das erste mobile Mini-AKW in See stechen; Atomenergie to go, sozusagen. China hat ähnliche Ambitionen und baut an einem schwimmenden Kernkraftwerk, das wohl ab 2020 künstlich aufgeschüttete Inseln mit Strom versorgen könnte.

Von den Gefahren nuklearer Unfälle abgesehen – Terroristen in aller Welt werden sich die Hände reiben: Irgendwo im dünnbesiedelten Nordsibirien liegt bald ein schwimmendes Kernkraftwerk am Pier. Man mag sich nicht vorstellen, was geschieht, wenn Terroristen so ein AKW kapern. Und mit dem Plutonium Bomben basteln. Aber wen interessiert schon die Atomkatastrophe von gestern? Seite 1

OZ

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