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Nichts gespart

Langsame Finanzämter Nichts gespart

Von Gerald Kleine Wördemann

Die Werbung hält nicht, was sie verspricht. Mit der elektronischen Steuererklärung Elster sollte der allfrühjährliche Stimmungskiller, die Steuererklärung, viel einfacher und schneller gehen.

Inzwischen benutzen viele den Computer, die Angelegenheit blieb aber kompliziert und schwer verständlich. Auch Punkt 2 ist unerfüllt: Noch immer dauert es Monate, bis man weiß, ob man zu viel oder zu wenig Steuern gezahlt hat.

Dabei haben die Mitarbeiter in den Finanzämtern weniger Arbeit als früher, weil sie die Daten nicht mehr abtippen müssen. Wo ist die Ersparnis hin? Beim Steuerzahler ist nichts angekommen. Offenbar fressen Personalabbau in den Behörden und eine oft behäbige Organisation einfach alles auf.

Der Steuerzahlerbund sieht in der Automatisierung eine weitere Gefahr: Bald rechnen nur noch Algorithmen die Steuer aus. Dann steigt die Versuchung für den Staat, die Steuerzahler per Mausklick immer mehr auszupressen. Und es ist kein Mensch mehr da, der das mit seinem Ermessensspielraum abdämpfen könnte.

OZ

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