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Nichts ist sicher

Taliban-Attentat in Afghanistan Nichts ist sicher

Von Udo Harm

Tote Deutsche für tote Afghanen. Zivilisten müssen für Zivilisten sterben. Das ist die Logik der Taliban: Weil die US-Luftwaffe bei einem Angriff 30 Zivilisten getötet hat, sollten jetzt Diplomaten im deutschen Konsulat in Masar-i-Scharif sterben. Die radikalen Islamisten behaupten, der deutsche Nachrichtendienst habe die Informationen für den Luftschlag geliefert. Vier Menschen sind tot, vermutlich war es nur Zufall oder Glück, dass unter den Opfern am Ende keine Deutschen sind. Die Taliban haben dennoch ein Ziel erreicht: Sie haben erneut gezeigt, dass sie wieder eine Macht in Afghanistan sind. Masar-i-Scharif galt als eine der sichersten Regionen, jetzt zeigt sich: Nichts ist sicher in Afghanistan, das Land fällt zurück ins Chaos. 15 Jahre Militäreinsatz unter Führung der USA haben zu Unsicherheit und Instabilität geführt.

 

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Doch obwohl der Kriegseinsatz gescheitert ist, wäre ein Rückzug fatal. Allein mit Waffen lässt sich der Frieden aber nicht erzwingen: Die zivile Hilfe muss ausgebaut und verbessert, die Kooperation mit zwielichtigen Warlords beendet werden.

OZ

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