Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Nur ein Anfang

Aktion gegen Hass im Internet Nur ein Anfang

Von Axel Meyer

Da werden Treibjagden auf Menschen eröffnet, Genicke gebrochen, Gaskammern geöffnet, da wird zum Morden aufgerufen: Im Internet toben sich Extremisten verbal aus. Dort haben sie ihre Bühne, finden Gleichgesinnte und ernten Gefällt-mir-Klicks. Mit einer Aktion gegen Hasskommentare hat die Polizei gestern ein Zeichen gesetzt. Ein längst überfälliges Zeichen.

Mahnende Worte von Politikern oder Polizei reichen nicht aus. Die Zahl der Hasskommentare ist längst explodiert. Bislang waren es vor allem zivilgesellschaftliche Initiativen, die Hetzer im Internet an den Pranger stellen oder sie zur Anzeige bringen. Jetzt zieht der Staat nach – und er sollte das schnell wieder tun.

Darauf zu hoffen, dass Anbieter wie Facebook selbst aktiv gegen Hetzer werden, ist sinnlos. Dort wird nackte Haut schneller zensiert als ein Hakenkreuz. Doch wer zur Gewalt aufruft, muss dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Wie schnell den Worten Taten folgen, zeigt der massive Anstieg von Anschlägen etwa auf Flüchtlingsunterkünfte in den vergangenen Jahren.

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Umfragen nach dem Brexit

Von Rüdiger Ditz

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Kommentar
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.